Das Projekt.

Ein Gemeinschaftsprojekt der Feuerwehr Kaiserslautern und des Stadtfeuerwehrverbands.

Das Projekt

Das größte Projekt, das der Stadtfeuerwehrverband in den 24 Jahren seines Bestehens in Angriff genommen hat, ist die Unterstützung bei der Restauration des ersten Einsatzfahrzeugs der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern aus dem Jahr 1954, einem Rüstkranwagen 7. Nach unseren Recherchen wurden sieben Fahrzeuge dieses Typs in Deutschland ausgeliefert, nur die Fahrzeuge von Reutlingen und Kaiserslautern haben die Zeit überdauert.

Auf einem Tieflader des Technischen Hilfswerkes kam der Rüstkranwagen 7 der Feuerwehr Kaiserslautern im Januar 2014 wieder zurück an seinen ursprünglichen Standort. Damit ging eine jahrelange Odyssee durch die Bundesrepublik Deutschland zu Ende: Nach seiner Indienststellung im November 1954 versah das Fahrzeug bis 1978 seinen Dienst. Nach seiner Außerdienststellung blieb der RKW 10 Jahre in der ehemaligen Gehlen-Halle untergestellt. 1989 wurde er zur Feuerwehr Koblenz überführt, um ihn museal zu erhalten. Leider hatte sich das Museumsprojekt nach anfänglicher Euphorie aus rein finanziellen Gründen bald wieder zerschlagen. Über Umwege gelangte das Fahrzeug dann zu einem Kranwagensammler in der Nähe von Darmstadt, wo es weitere sechs Jahre unterstand. Dieser verkaufte 2006 den RKW nach Delmenhorst an einen anderen Privatsammler, wo wir das Fahrzeug entdeckten und wieder nach Kaiserslautern zurückholen konnten.

Leider hat der Zahn der Zeit so stark an dem Fahrzeug genagt, dass eine Restaurierung für die Erhaltung dieses einmaligen Stückes Kaiserslauterer Feuerwehr-Geschichte unumgänglich ist. Somit wurde Mitte des Jahres 2014 mit der Restaurierung begonnen.


Die Rahmenbedingungen

Die Restaurierung dieses Oldtimers wird als gemeinsames Projekt der Feuerwehr Kaiserslautern und dem Stadtfeuerwehrverband Kaiserslautern durchgeführt. Dabei steht neben der eigentlichen Restaurierung die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehrleuten mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen im Vordergrund. Das Spektrum des Restaurations-Teams erstreckt sich daher vom jungen Feuerwehrmann, der gerade die Jugendfeuerwehr verlassen hat, bis hin zu Kameraden der Seniorenfeuerwehr. Erfahrene Schreiner und Karosseriebauer bringen ihr Wissen und Können ein. Feuerwehrfrauen engagieren sich ebenso, wie ihre männlichen Kameraden. Und nicht zuletzt integrieren wir auch einen Feuerwehrkameraden mit geistigem Handicap in das Projekt.

Insofern handelt es sich bei unserem Restaurationsprojekt um ein ganzheitliches Vorhaben, dass die Zusammenarbeit von Feuerwehrangehörigen mit den verschiedensten Hintergründen fördert, handwerkliches Fachwissen vermittelt und dabei feuerwehrhistorisches Kulturgut der Feuerwehr Kaiserslautern erhält und wieder mit Leben füllt.

Die Finanzierung

Enthusiasmus und Engagement ist das Eine, die Finanzierung das Andere. Unser Projekt wird durch private Spender und Kaiserslauterer Geschäftsleute und Unternehmen unterstützt.


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